INSTITUT FÜR KOGNITIVE NEUROLOGIE UND DEMENZFORSCHUNG

News

Ärztekammer Niedersachsen: Ambulante Versorgung von Menschen mit Demenz

Prof. Düzel hält einen Vortrag zum Thema  "Zukunft der Diagnostik und Forschung"

Alzheimer: Wie Daten die Diagnose verbessern

Finden Sie hier einen Beitrag von Prof. Dr. Emrah Düzel in der FAZ mit dem Schwerpunktthema:  „Die Zukunft der Medizin ist digital“


BID-2021 Symposium The Micro-Cortex in Health & Disease

-
Date: 6/7 May 2021
Location: Virtual Event via Gather and ZOOM
Cost: free
Participant number: ​150
Host:
Cortical Microstructure Research Group

Sorry, but Registration is already closed

Info on Workshops here
Infos on Poster presentation here
Infos on BID ART Award here
Overview over past events here

 

mehr>>

mehr ...

Alicia Northall and Juliane Doelher win Merit Abstract Awards for OHBM 2021

-
Alicia Northall and Juliane Doehler have received Merit Abstract Awards for OHBM 2021. With thousands of submissions, only the top-ranked abstracts were selected for this competitive award, based on the hard work and high-quality science. Both winners second-year PhD students in the IKND "Cortical Microstructure" research group led by Dr. Esther Kuehn. Alicia Northall was awarded for her abstract on "Aging Myeloarchitecture of Large-Scale Body-Part Representations in M1 at 7T-MRI" and Juliane Doehler for her abstract on "Layer-specific Myeloarchitecture of Human S1 Hand Area in Younger and Older Adults at 7T-MRI". Since they are also second-author on each other's abstracts, it is a double win!

mehr ...

Dorothea Hämmerer gewinnt den Brenda Milner award.

-

Dear SFB1315 Members and Colleagues,

Dr. Dorothea Hämmerer  is awarded the Brenda Milner Award 2021 for establishing herself as a leading figure in the field of cognitive neuroscience of neuromodulation, with a special emphasis on understanding the relevance of dopaminergic and noradrenergic changes for brain ageing and dementia. In her research she focuses on optimizing structural and functional magnetic resonance imaging (MRI) sequences of these neuromodulatory nuclei as well as developing cognitive paradigms tailored to capture neuromodulatory cognitive changes in different age groups. Moreover, she has been instrumental in establishing a cutting-edge concurrent fMRI-dynamic PET (positron emission tomography) imaging paradigm, which allows us to measure endogenous dopamine release during cognitive tasks in older adults. Her contributions to the field have resulted in several high-ranking publications as well as the start of an international meeting series on Locus Coeruleus imaging in Magdeburg. These achievements are nicely exemplified in her first SFB-funded publication (Liu et al. 2020 Nature Communications 11(1712)**), which shows that we can use in vivo neuroimaging to identify a cognitively relevant decline in the noradrenergic locus coeruleus in ageing. By providing cognitive as well as methodological innovations, Dorothea’s research is of relevance for a wide range of cognitive and clinical research aiming to understand consequences of neuromodulatory changes in the brain. Congratulations Dorothea!
** https://doi.org/10.1038/s41467-020-15410-w

 

 

 

mehr ...

Ein neuer Sonderforschungsbereich (SFB) wurde bewilligt

-

Ab 1. Januar 2021 werden mehr als 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Standort Magdeburg und darüber hinaus in insgesamt 22 Einzelprojekten untersuchen, welches Potenzial das menschliche Gehirn hat und welche neurobiologischen Prozesse es daran hindern, es auszuschöpfen. Ziel ist es, in Zukunft Gedächtnisleistungen im Allgemeinen verbessern bzw. die Auswirkung von Störfaktoren und „versteckten“ Krankheitsprozessen verstehen und damit überwinden zu können sowie die Reservemechanismen, die dem Gehirn zur Verfügung stehen zu mobilisieren.

mehr ...

Magdeburger Neurowissenschaftler leitet Arbeitsgruppe zur Digitalisierung und Telemedizin im neu gegründeten Deutschen Netzwerk für Gedächtnisambulanzen (DNG)

-

Magdeburger Neurowissenschaftler leitet Arbeitsgruppe zur Digitalisierung und Telemedizin im neu gegründeten Deutschen Netzwerk für Gedächtnisambulanzen (DNG)

22.09.2020 -   

Die Versorgung von Alzheimer-Patienten in ganz Sachsen-Anhalt soll damit noch besser werden

Weltweit wird jeweils ab dem 21. September für eine Woche auf das Thema Demenz und auf die Situation Demenzkranker und ihrer Angehörigen aufmerksam gemacht. Aus diesem Anlass wurde das Deutsche Netzwerk für Gedächtnisambulanzen (DNG) gegründet (www.dga-netz.de). Die Universitätsmedizin Magdeburg (UMMD) ist in dem Bereich der Neurowissenschaften ein national sowie international anerkannter Forschungsstandort. Die UMMD und der Magdeburger Standort des Deutschen Zentrums für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) mit der gemeinsam betriebenen Gedächtnissprechstunde sind Teil dieses neuen Netzwerks. Das neu gegründete DNG soll vor allem den Transfer von Innovationen aus der Forschung schnell in die praktische Krankenversorgung bringen.

Prof. DüzelProf. Emrah Düzel, Direktor am Institut für Kognitive Neurologie und Demenzforschung (IKND) und Standortsprecher des Deutschen Zentrums für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Magdeburg, koordiniert im DNG eine Arbeitsgruppe zur Digitalisierung und Telemedizin und erarbeitet Standards für die MRT Diagnostik. „Dieses Netzwerk erlaubt es, die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung und Telemedizin zum Nutzen von Ärzt*innen und Patient*innen in der Versorgung zu evaluieren“, betont Prof. Düzel und fügt hinzu: „Davon erhoffen wir uns neue Impulse für ganz Sachsen-Anhalt zur Verbesserung der Versorgung der Alzheimer Erkrankung.“

Die Lebensqualität von Menschen mit Demenz hängt stark von einer raschen und präzisen Diagnostik ab. Durch den wissenschaftlichen Fortschritt, insbesondere im Bereich der Biomarker, haben sich gleichzeitig die Möglichkeiten der Früh- und Differenzialdiagnostik erheblich verbessert. Die Forschung zu neuen Therapien ist intensiv und die Hoffnung auf Durchbrüche bei der spezifischen Behandlung einzelner Demenzformen, wie der Alzheimer Krankheit, ist groß. Durch diese Perspektiven entstehen völlig neue Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen, z.B. im Bereich der Biomarker-basierten Früherkennung, Aufklärung und Präventionsberatung sowie zukünftig bei der Indikationsstellung und des Monitorings neuer Therapien.

Spezialisierte Gedächtnisambulanzen leisten dabei einen großen Beitrag. Sie sind die Expertenzentren für den direkten Transfer des wissenschaftlichen Fortschritts in die Praxis. Gedächtnisambulanzen sind seit Ende der 80er Jahre zunächst an Universitätskliniken und heute weit darüber hinaus etabliert.

Das neu gegründete DNG kümmert sich um die Weiterentwicklung gemeinsamer Qualitätsstandards, die Durchführung hochwertiger Fort- und Weiterbildungen und den Ausbau lokaler Netzwerke von Gedächtnisambulanzen mit den Versorgern von Demenzerkrankten und Interessensvertretungen gegenüber Versorgungspartnern.

Bildunterschrift: Prof. Dr. Emrah Düzel, Foto: UMMD

mehr ...

Gründung des Deutschen Netzwerks Gedächtnisambulanzen

-

Pressemitteilung zur Gründung des Deutschen Netzwerks Gedächtnisambulanzen

 

Anlässlich des Welt-Alzheimertages am 21.09.2020 wird die Gründung des Deutschen Netzwerks Gedächtnisambulanzen bekanntgegeben (www.dga-netz.de).  Mit der älter werdenden Gesellschaft steigt die Anzahl von Demenzerkrankungen kontinuierlich an. Durch den wissenschaftlichen Fortschritt, insbesondere im Bereich der Biomarker, haben sich gleichzeitig die Möglichkeiten der Früh- und Differenzialdiagnostik erheblich verbessert. Die Forschung zu neuen Therapien ist intensiv und die Hoffnung auf Durchbrüche bei der spezifischen Behandlung einzelner Demenzformen, wie der Alzheimer Krankheit, ist groß. Durch diese Perspektiven entstehen völlig neue Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen, z.B. im Bereich der Biomarker-basierten Früherkennung, Aufklärung und Präventionsberatung sowie zukünftig bei der Indikationsstellung und des Monitorings neuer Therapien.

Die Gedächtnisambulanzen in Deutschland spielen bei diesen Entwicklungen eine zentrale Rolle. Sie sind die Expertenzentren für den direkten Transfer des wissenschaftlichen Fortschritts in die Praxis. Gedächtnisambulanzen sind seit Ende der 80er Jahre zunächst an Universitätskliniken und heute weit darüber hinaus etabliert. Prof. Frank Jessen, Psychiater an der Uniklinik Köln und dem Deutschen Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) sowie Sprecher des neu gegründeten Deutschen Netzwerks Gedächtnisambulanzen (DNG): „Die Gründung des Netzwerkes war ein erforderlicher Schritt vor dem Hintergrund der Dynamik der Entwicklungen in Diagnostik und Therapie von Demenzen. Wir haben folgende Ziele: Überführung von Innovationen aus der Forschung in die Versorgung, Weiterentwicklung gemeinsamer Qualitätsstandards, Durchführung hochwertiger Fort- und Weiterbildungen, Vertiefung der lokale Vernetzung der Gedächtnisambulanzen mit den Versorgern von Demenzerkrankten und Interessensvertretung gegenüber Versorgungspartnern“. Prof. Jörg Schulz, Neurologe an der Uniklinik Aachen und zweiter Sprecher des DNG betont: „Aufgrund der rasanten Entwicklung in der Diagnostik von Demenzerkrankungen und der wahrscheinlich bald verfügbaren spezifischen Therapien sind Gedächtnisambulanzen zwingend erforderlich, um den Fortschritt schnell und hochwertig in die Versorgung zu bringen.“ Prof. Robert Perneczky, Psychiater am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München und Schriftführer des DNG ergänzt; „Die Lebensqualität von Menschen mit Demenz hängt stark von einer raschen und präzisen Diagnostik ab. Spezialisierte Gedächtnisambulanzen leisten dabei einen unschätzbaren Beitrag“.

mehr ...

Congratulations to Gabriel Ziegler for obtaining a pilot grant from the Reserve&Resilience Working Group

-

Congratulations to Gabriel Ziegler for obtaining a pilot grant from the Reserve&Resilience Working Group (https://reserveandresilience.com/program/) on fMRI measures of brain maintenance. Watch his project presentation on Sept 14th/15th here: (https://reserveandresilience.com/registration-2nd-workshop/)

mehr ...

3 open CBBS PhD positions

-

We have three PhD positions available in Magdeburg in an exciting translational project investigating the effectiveness of a non-invasive stimulation approach that targets the noradrenergic system in ageing.

Please find more information here.

mehr ...

2nd Locus Coeruleus imaging meeting in Magdeburg

30.11.-1 -

It is with great pleasure that we announce our second Locus Coeruleus imaging meeting in Magdeburg on the 12/13th of December 2019.

Please check here for more information.

mehr ...

Upcoming Talk by Dr. Esther Kühn

15.05.2019 -

Esther Kuehn gives a talk at the OHBM 2019 [Rome, Italy]

Title: "Quality Control of Functional MRI at 7T"

Session: "Taking Control of Your Neuroimaging Data: Understanding artefacts and quantifying quality fMRI at the Resolution Scale of Cortical Columns and Layers"

Bildschirmfoto 2019-05-20 um 15.51.23

mehr ...

14. Lange Nacht der Wissenschaft am IKND/DZNE

20.05.2019 -

Besuchen Sie uns bei der 14. Langen Nacht der Wissenschaft am 25. Mai 2019 ab 18:00 Uhr!

Sie finden uns im Haus 64 auf dem Gelände der Universitätsmedizin Magdeburg (Haltestelle Fermersleber Weg oder Universitätsklinikum, bequem erreichbar mit der Linie 6 oder 9).

Im Rahmen dieser Veranstaltung können Sie interessanten Vorträgen beisitzen, aber auch einmal hinter die Kulissen der Forschung und unserer wissenschaftlichen Studien schauen, sich über laufende Projekte informieren und in direkten Kontakt mit unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern treten. Zudem können Sie Forschung selbst erleben, finden sie heraus wie Sport ihrem Gedächtnis auf die Sprünge hilft indem Sie das Gehirn-Ergometer-Training ausprobieren und testen sie ihr Gedächtnis, entweder per App oder tauchen sie ein in eine virtuelle Realität (VR) innerhalb unseres VR-Gedächtnisraumes. Unser Programm sowie alle weitere Highlights an diesem Abend finden Sie auch hier.

mehr ...

Abschluss Projekt TEAMSenior

15.05.2019 -

Am 14.05.2019 fand von 11-13 Uhr im Leibniz-Institut für Neurobiologie in Magdeburg die Abschlussveranstaltung des Verbundprojektes „TEAMSenior“ statt. „TEAMSenior“ ist ein Teilprojekt des Forschungsverbundes „Autonomie im Alter“. Das Projekt wird vom Europäischen Fond für Regionale Entwicklung (EFRE) im Zeitraum vom 01.01.2016 bis 30.06.2019 gefördert und hat zum Ziel, mithilfe von ehrenamtlichen Senioren, eine Präventions-und Versorgungsstrategie für Menschen mit Demenz aufzubauen.

Zu dem Abschlusstreffen wurden alle Studienteilnehmer, Angehörige und ehrenamtlichen Senioren eingeladen. Der Leiter des Projektes Prof. Dr. Emrah Düzel, der Sportwissenschaftler Andreas Becke und die Gerontologin Nancy Busse stellten den 40 Teilnehmern einige Ergebnisse der Studiengruppe vor und luden danach zu einem Mittagsbuffet ein.

Das Studienteam möchte sich auf diesem Wege nochmals für die Teilnahme und das Engagement aller Beteiligten bedanken!

Abschluss TEAMSenior

mehr ...

Neue Publikation in Nature Neurosience

13.05.2019 -

IKND-Forscher haben die Entwicklung des Gehirns beim Übergang von der Adoleszenz ins Erwachsenenalter untersucht und finden ein steigendes Risiko für psychiatrische Störungen. Ihre Ergebnisse sind im Fachjournal „Nature Neuroscience“ veröffentlicht.

Ziegler G, Hauser TU, Moutoussis M, Bullmore ET, Goodyer IM, Fonagy, Jones PB; NSPN Consortium, Lindenberger U, Dolan RJ.Compulsivity and impulsivity traits linked to attenuated developmental frontostriatal myelination trajectories. Nature Neuroscience, 2019 May 13. doi: 10.1038/s41593-019-0394-3

Die Entwicklung des Gehirns beim Übergang von der Adoleszenz ins Erwachsenenalter wird von einem steigenden Risiko für psychiatrische Störungen begleitet. Die Gründe hierfür sind jedoch noch weitestgehend ungeklärt.

In dieser Arbeit analysieren wir eine weltweit noch einzigartige longitudinale Stichprobe mit Myelin-sensitiver Magnetisierungs-Transfer (MT) Magnetresonanztomographie (MRT) bei gesunden Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Wir zeigen, dass diese späte Phase der Hirnreifung von einem Anstieg von MT im Kortex und angrenzender weißen Substanz gekennzeichnet ist. Es deutet sich weiter an, dass Persönlichkeitseigenschaften wie Impulsivität und Kompulsivität im Zusammenhang mit reduziertem Wachstum individueller Hirnreifung im fronto-striatalen Hirnregionen stehen.

mehr ...

Erste Nachwuchsforschungsgruppe am DZNE

30.04.2019 -

Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in der Helmholtz-Gemeinschaft (DZNE) Magdeburg hat seit März 2019 seine erste Nachwuchsforschungsgruppe.

Die Gruppe “Multimodal Neuroimaging” wird geleitet von Dr. Anne Maass, die erst letztes Jahr von ihrem zweieinhalb-jährigen Postdoc aus Berkeley zurückgekehrt ist. Während ihrer Promotion am IKND Magdeburg bei Prof. Dr. med. Emrah Düzel hatte sie zuvor Gedächtnisfunktionen mit Hilfe hochauflösender 7 Tesla MRT Bildgebung untersucht.

Unterstützt durch einen Helmholtz Postdoc Grant ging sie dann nach Berkeley, um im Lab von Bill Jagust den Einfluss von Alzheimer Pathologie auf das Gedächtnis in der Berkeley Alterskohorte zu erforschen. Durch molekulare Bildgebung (PET) unter Nutzung von radioaktiven Tracern kann die regionale Ausbreitung von Tau und Amyloid Proteinen, die auch bei kognitiv „normalen“ älteren Menschen zu finden sind, im lebenden Menschen abgebildet werden.

Funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) ermöglicht es andererseits, die Funktion von Gedächtnisnetzwerken im Menschen zu messen. Durch die kombinierte Nutzung beider Bildgebungsmodalitäten zeigte sich, dass Tau und Amyloid sich in verschiedenen Gedächtnisnetzwerken ablagern, was mit spezifischen Gedächtnisdefiziten verbunden war. Am DZNE Magdeburg, will die neue Forschungsgruppe mit Hilfe von molekularer und funktioneller MRT Bildgebung nun besser verstehen, welche Gedächtnisfunktionen im Alter und in neurodegenerativen Erkrankungen gestört sind und welche Faktoren neuronale Plastizität im Alter beeinflussen.

Am 30. April um 13:00 Uhr wird die Gruppe im DZNE bei einem Antrittsvortrag vorgestellt (Haus 64, Raum 121). Die Veranstaltung ist öffentlich (auf Englisch) und Gäste sind herzlich willkommen.

mehr ...

Start der DZNE Informationskampagne kopfmachen.de

02.04.2019 -

Die Stadt Magdeburg unterstützt das DZNE in seiner Informationskampagne für die Hirnforschung

Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Magdeburg startet eine stadtweite Informationskampagne.

Pressefoto DZNE kopfmachen

Foto: DZNE/ Sarah Kossmann Fotografie

Prof. Emrah Düzel, Sprecher des DZNE-Standorts Magdeburg sowie Leiter des IKND, und Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper (rechts im Bild) präsentieren gemeinsam die ersten Kampagnen-Plakate vor dem Rathaus der Stadt Magdeburg.

Magdeburg ist ein international anerkannter Standort für Neurowissenschaften. Ziel der Kampagne ist es, die Bevölkerung auf diese Aktivitäten aufmerksam zu machen und über die Möglichkeit zur Teilnahme zu informieren. „Bürgerinnen und Bürger können durch Mitwirkung an wissenschaftlichen Studien einen wichtigen Beitrag zur Hirn- und Demenzforschung leisten. Mit ihrem Engagement können sie helfen, bessere Therapien gegen Alzheimer und andere Hirnerkrankungen auf den Weg zu bringen“, so Prof. Emrah Düzel, Sprecher des DZNE-Standorts Magdeburg. „Ich freue mich, dass unser Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper für dieses Projekt ein starkes Interesse bekundet und wir tatkräftige Unterstützung vom Team Wissenschaft der Stadt Magdeburg erhalten.“

Informationen zur Kampagne finden sich im Internet unter www.kopfmachen.de. Dort ist es auch möglich, sich für die Teilnahme an wissenschaftlichen Studien unverbindlich zu registrieren.

Das DZNE erforscht an bundesweit zehn Standorten neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und ALS mit dem Ziel, neue Strategien der Prävention, Therapie und Patientenversorgung zu entwickeln. Das DZNE wurde 2009 gegründet und gehört zur Helmholtz-Gemeinschaft.

 

 

 

mehr ...

10-jähriges Jubiläum des IKND

07.12.2018 -

Das Institut für Kognitive Neurologie und Demenzforschung feiert 10-jähriges Jubiläum!

Zum 10-jährigen Bestehen des IKND fand am 06. Dezember 2018 im Konferenzraum des DZNE ein Jubiläumssymposium statt.

Das Institut für Kognitive Neurologie und Demenzforschung ist 2008 aus der Klinischen Forschergruppe „Normale und gestörte kognitive Kontrolle von Gedächtnisfunktionen“ hervorgegangen.

Am IKND werden die Mechanismen höherer kognitiver Hirnfunktionen, wie z.B. Gedächtnis, Motivation, zielgerichtetes Handeln, Entscheidungsfindung und Verhaltenskontrolle erforscht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Erforschung der Störungen dieser Hirnfunktionen im Alter und bei neurodegenerativen Erkrankungen wie dementiellen Syndromen.

Auf der Festveranstaltung hielten neben dem Direktor des Instituts Prof. Dr. Emrah Düzel, auch der Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Prof. Dr. Jens Strackeljan und Klinikdirektor der Neurologie des Universitätsklinikums Magdeburg Prof. Dr. Hans-Jochen Heinze eine Festrede. Anschließend präsentierten zwei ehemalige Doktoranden und jetztige Kooperationspartner des IKNDs die Ergebnisse ihrer herausragenden Forschung.

Dr. Anne Maass, Wissenschaftlerin am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. in Madeburg sowie Dr. David Berron, Wissenschaftler an der Lund Universität in Schweden, hielten zum krönenden Abschluss der Veranstaltung einen spannenden Vortrag.

Impressionen zum 10-jährigen Jubiläum:

 

mehr ...

Unsere ForscherInnen präsentierten ihre Arbeit auf AAIC

01.08.2018 -

Die Alzheimer's Association Internal Conference (AAIC) ist die weltweit größte und einflussreichste internationale Konferenz zur Förderung der Demenzforschung. Insgesamt 6.500 Teilnehmer, bestehend aus Forscherinnen und Forschern universitärer und außeruniversitärer Einrichtungen, Pharmaunternehmen und anderen Unternehmen, trugen zu einer erfolgreichen Veranstaltung bei. Wissenschaftler der DZNE-Standorte informierten über ihre aktuellen Ergebnisse und neuesten Erkenntnisse durch Vorträge in verschiedenen Symposien oder durch die Präsentation mehrerer Poster. Dieses Jahr haben sieben Forscher des DZNE-Standortes Magdeburg ihre Arbeiten auf der AAIC in Chicago, Illinois, vorgestellt.

 AAIC

Ein Neuroimaging-Symposium zur Amyloid- und Tau-Pathologie wurde von William James Jagust (University of California, Berkeley, USA) und dem Sprecher des Magdeburger Standortes Emrah Düzel geleitet. Ziel dieses Symposiums war es, einen Überblick über die frühen Verteilungsmuster der Amyloid- und Tau-Pathologie sowie aktuelle Neuroimaging-Daten aus fMRI-Studien mit unterschiedlichen Gedächtnisaufgaben in Alters- und Alzheimer-Demenz (AD)-Kohorten zu geben und die beteiligten spezifischen funktionellen Gedächtniswege zu beschreiben. Darüber hinaus zeigten die Wissenschaftler, wie Amyloid- und Tau-Pathologie, gemessen mittels Liquor und PET, die funktionelle Verarbeitung und Konnektivität in verschiedenen Gehirnbereichen und die damit verbundenen Gedächtnisfunktionen beim Altern und der AD beeinflussen. Durch die Verknüpfung der Pathologie mit signalspezifischen Facetten des Gedächtnisses trug dieses Symposium dazu bei, die kognitiven Auswirkung von Tau und Amyloid zu analysieren.

Gemeinsam mit renommierten Wissenschaftlern (z. B. Oskar Hansson, Lund University, Schweden) demonstrierten DZNE-Nachwuchswissenschaftler ihre exzellente Forschung. Ausgewählte Beiträge waren:

  • David Berron: Effects of Age and Tau Measured in CSF on Mnemonic Discrimination of Objects and Scenes in Medial Temporal Lobe Pathways (talk)
  • Matthew Betts: Relationship between locus coeruleus MRI contrast, cognition and CSF biomarkers in aging and Alzheimer’s disease (talk)
  • Emrah Düzel: Association between Neural Novelty Response and CSF Biomarkers of Alzheimer’s Disease: Anatomical Specificity and Dependence on Atrophy (talk)
  • Anne Maaß: Effects of Tau and Amyloid Deposition Measured By PET on Domain-Specific Memory Function in Old Age (talk)
  • Coraline Metzger: Relationship between Local Restingstate Activity, ß-Amyloid Deposition and Memory Performance in the Dzne - Longitudinal Cognitive Impairment and Dementia Study (DELCODE) (poster)
  • Daniel Preiß: Cortical Atrophy in AD-Related Primary Progressive Aphasia Affects the Entire Left Hemisphere Language Network (poster)

mehr ...

[1] | 2 vor

Letzte Änderung: 30.04.2021 - Ansprechpartner:

Sie können eine Nachricht versenden an: Webmaster
Sicherheitsabfrage:
Captcha
 
Lösung: