Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Institut für Kognitive Neurologie und Demenzforschung
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Pressemitteilungen

06.10.2017
Magdeburger Neurowissenschaftler sind an einem Forschungsprojekt, REBIRTHT4S, beteiligt, das für die Endrunde der „Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder“ nominiert wurde
 
02.06.2015

Artikel in der Magdeburger Volksstimme über Anne Maaß: Hirnforschung gegen Demenz und Co.

26.11.2014

Hirnforscher lokalisieren Pforte zum menschlichen Gedächtnis

Probandenstudie erfasst Informationsfluss im Gehirn mit ultrapräziser Magnetresonanz-Tomographie 
Gemeinsame Pressemitteilung des DZNE und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg


14.10.2014

Sport im Alter kann geistige Fitness stimulieren, Wirkung lässt jedoch mit dem Alter nach

Gemeinsame Pressemitteilung des DZNE und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg: Ältere Erwachsene wurden beim Laufbandtraining durch Hirnforscher untersucht.

Link zum Paper: Vascular hippocampal plasticity after aerobic exercise in older adults

08.09.2014

60 Jahre Hochschulmedizin Magdeburg

Junge Wissenschaftler erforschen Alzheimer...

http://www.volksstimme.de/nachrichten/magdeburg/1337888_Junge-Wissenschaftler-erforschen-Alzheimer.html

10.05.2014

Ausflug ins Gehirn: Das DZNE lädt am 10. Mai zum Wissenschaftstag für die ganze Familie ein

Wie bleibe ich fit im Kopf? Wie altert das Gehirn? Wie „sprechen“ Nervenzellen miteinander? Was macht überhaupt ein Hirnforscher? - Antworten auf derlei Fragen bietet am 10. Mai 2014 der Wissenschaftstag des DZNE in Bonn mit einem Programm für die ganze Familie. Unter dem Motto „Von der Hirnzelle zum Menschen“ werden Mitmachexperimente, Laborführungen, Vorträge sowie Kochshows rund um das Thema „gesundes Essen fürs Gehirn“ (Brainfood) angeboten. Die Gäste erwartet außerdem ein Bühnenprogramm mit Figuren aus der „Sendung mit der Maus“.

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-bonn/videovonderhirnzellezummenschen100_size-L.html?autostart=true#banner

 
02.12.2013

Wissenschaft im Dialog: Heute schon was vergessen? Im Alter geistig fit bleiben!

http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.wissenschaft-im-dialog.de

13.12.2013

Dr. Rumana Chowdhury vom University College London (Institute of Cognitive Neuroscience - Prof. Emrah Düzel) gewinnt den British Neuroscience Association PhD Preis!

https://www.bna.org.uk/events/view.php?permalink=BCOZQF2F4X

07.12.2013

Scientists have Found that Distractions can actually Improve your Memory

http://garakami.com/20131204/scientists-have-found-that-distractions-can-actually-improve-your-memory

http://www.jscimedcentral.com/eScience/newhighlights.php

29.11.2013

The memory benefits of distraction

https://www.sciencenews.org/blog/scicurious/memory-benefits-distraction

22.03.2013

Denksport hemmt schleichenden Verfall des Gehirns: Senioren sind einem Nachlassen ihrer geistigen Fähigkeiten nicht hilflos ausgeliefert 

 Pressemitteilung Saarbrücker Zeitung

18.01.2013

Erinnerungen kommen schneller als bisher angenommen

Das Magdeburger DZNE (Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V.) Forscherteam unter der Leitung des Neurowissenschaftlers Prof. Dr. med. Emrah Düzel hat festgestellt, dass das Gehirn Erinnerungen schneller abrufen kann, als man bislang angenommen hatte.
Dafür wurden mit 31 Probanden Gedächtnistests durchgeführt. Das heißt, die Teilnehmer der Studie sollten Wörter identifizeiren. Dabei setzte der Erinnerungsprozess bei den Versuchsteilnehmern nach deutliche weniger als einer halben Sekunde ein. 
weitere Informationen

23.11.2012

Lernen, wer das Sagen hat

Eine neue Studie, die in dem Journal Neuron veröffentlicht wurde, deckt auf, wie das Gehirn Informationen darüber abspeichert, wer in einer Gruppe das ‚Sagen‘ hat. Die Studie, die gemeinsam von Wissenschaftlern des Instituts für Kognitive Neurologie und Demenzforschung der Universität Magdeburg (IKND), des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE, Standort Magdeburg) und der University College London (UCL) durchgeführt wurde, zeigt, dass Menschen zum Lernen von sozialen Rangfolgen einen bestimmten Teil des Gehirns brauchen. Die Größe dieses Gehirnareals sagt voraus, wie gut jemand soziale Rangfolgen lernen und einschätzen kann.

 

01.12.2012

Glückshormon Dopamin hilft beim Erinnern

Links
Focus
Welt
otz
Thüringer Allgemeine
der Standard
die Zeit
sciencecodex

24.03.2011

Die innere Verdrahtung des Gehirns bestimmt Gedächtnisleistung

Manche Menschen haben ein besseres Gedächtnis als andere. Neurowissenschaftler wissen immer noch sehr wenig über die Ursachen dieser Leistungsunterschiede. Wie in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) berichtet, konnte nun eine Gruppe von Wissenschaftlern von der Otto von Guericke-Universität und dem Leibniz-Institut für Neurobiologie in Magdeburg, der Charité-Universitätsmedizin Berlin und dem University College London zeigen, dass die Stärke von speziellen Nervenverbindungen zwischen zwei Hirngebieten, dem Vorderhirn und Schläfenlappen, hier eine wichtige Rolle spielt.

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24.02.2011

Fiber density between rhinal cortex and activated ventrolateral prefrontal regions predicts episodic memory performance in humans

The prefrontal cortex (PFC) is assumed to contribute to goal-directed episodic encoding by exerting cognitive control on medial temporal lobe (MTL) memory processes. However, it is thus far unclear to what extent the contribution of PFC-MTL interactions to memory manifests at a structural anatomical level. We combined functional magnetic resonance imaging and fiber tracking based on diffusion tensor imaging in 28 young, healthy adults to quantify the density of white matter tracts between PFC regions that were activated during the encoding period of a verbal free-recall task and MTL subregions. Across the cohort, the strength of fiber bundles linking activated ventrolateral PFC regions and the rhinal cortex (comprising the peri- and entorhinal cortices) of the MTL correlated positively with free-recall performance. These direct white matter connections provide a basis through which activated regions in the PFC can interact with the MTL and contribute to interindividual differences in human episodic memory.

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17.11.2009

Entschlüsselung von Hirnaktivität zeigt aktive Gedächtnisspuren beim Merken

Kurz- und Langzeitgedächtnis weniger getrennt als bisher angenommen

Neurowissenschaftler sind bisher davon ausgegangen, dass es im Gehirn verschiedene Mechanismen zum einen für das Ausbilden lang andauernder Erinnerungen und zum anderen für das kurzfristige Halten von Informationen gibt. Neurowissenschaftler der Universität Magdeburg und des University College London haben nun gezeigt, dass diese Unterscheidung zwischen Langzeit- und Kurzzeitgedächtnis neu überdacht werden muss.

Ein wichtiger Hinweis für diese Unterscheidung stammt von eindrucksvollen Beobachtungen bei Patienten mit Amnesie, deren Fähigkeit lang anhaltende Erinnerungen auszubilden stark beeinträchtigt ist. Diese Patienten haben verheerende Einbußen des Langzeitgedächtnisses, können sich jedoch relativ gut beispielsweise eine Telefonnummer für kurze Zeit merken, vorausgesetzt ihre Aufmerksamkeit wird währenddessen nicht abgelenkt. Häufig wird Amnesie durch eine Verletzung der Hippocampi hervorgerufen, einer paarigen Hirnstruktur, die in den Tiefen des Temporallappens lokalisiert ist. Es wird daher angenommen, dass die Hippocampi das Langzeit- jedoch nicht das Kurzzeitgedächtnis unterstützen.

Nathan Cashdollar, Emrah Duzel und Kollegen von der Universität Magdeburg und des University College London zeigen, dass diese Unterscheidung zwischen Langzeit- und Kurzzeitgedächtnis neu überdacht werden muss. Sie untersuchten Patienten mit einer besonderen Epilepsieform, der Temporallappenepilepsie mit bilateraler hippocampaler Sklerose, die zu einer ausgeprägten Dysfunktion der Hippocampi führt. Die Patienten sollten sich Fotografien von natürlichen Szenen, beispielsweise einem Wohnzimmer mit Stühlen und Tischen, einprägen. Ihr Gedächtnis wurde nach einem kurzen Zeitintervall von nur 5 Sekunden oder einem langem Zeitabstand von 60 Minuten getestet. Wie erwartet, konnten die Patienten nicht zwischen den gelernten und völlig neuen Bildern nach dem langen Zeitintervall unterscheiden, zeigten jedoch normale Leistungen nach 5 Sekunden. Allerdings trat auch schon nach 5 Sekunden ein merkliches Defizit auf, wenn detaillierte konfigurale und relationale Aspekte der Szene im Gedächtnis gehalten werden mussten, beispielsweise ob der Tisch links oder rechts von den Stühlen stand.

Die Neurowissenschaftler aus Magdeburg und London nahmen die Hirnaktivität von den Patienten auf, während diese die Gedächtnisaufgaben lösten. Dabei entdeckten die Autoren, dass das Kurzzeitgedächtnis für konfigural-relationale Aspekte von Szenen, die aufeinander abgestimmte Aktivierung eines Netzwerkes aus visuellen und temporalen Hirnarealen erforderte, wohingegen das normale Kurzzeitgedächtnis ein gänzlich anderes Netzwerk beanspruchte.

Bemerkenswert hierbei war, dass diese koordinierte Aktivierung von visuellen und temporalen Hirnarealen bei Patienten mit hippocampaler Sklerose unterbrochen war.

Die vorliegenden Ergebnisse deuten auf zwei getrennte Kurzzeitgedächtnis-Netzwerke im Gehirn hin: eines, das unabhängig vom Hippocampus fungiert und bei Patienten mit Langzeitgedächtnisstörungen intakt bleibt, und ein weiteres, das vom Hippocampus abhängig ist und mit Störungen des Langzeitgedächtnisses einhergeht.

Aufgrund der vorliegenden Ergebnisse sollte die klassische funktional-anatomische Unterscheidung zwischen Langzeit- und Kurzzeitgedächtnis, die seit nahezu einem halben Jahrhundert besteht, neu überdacht werden. Die Befunde zeigen, dass Patienten mit beeinträchtigtem Langzeitgedächtnis auch mit Kurzzeitgedächtnisproblemen in ihrem täglichen Leben zu kämpfen haben.

http://idw-online.de/pages/de/news344384

03.08.2006

Bei Belohnung antwortet Hirn schneller als bislang angenommen

Psychologen und Neurologen der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Universität London (UCL - University College London) konnten mittels Magnetoencephalographie erstmals zeigen, dass das menschliche Gehirn den Unterschied zwischen neuer und alter Information bereits nach 85 Millisekunden signalisiert.

Neuheit begünstigt Lernen

Neue Informationen verbessern die Gedächtnisleistung - Psychologen und Neurologen der Neurologische Universitätsklinik, der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke- Universität Magdeburg (Pressemitteilung) und der Universität London (UCL - University College London) zufolge könnte dieser Befund wichtige Implikationen für die Behandlung von Gedächtnisstörungen haben. Die Studie, die in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Neuron am 3. August 2006 publiziert wurde , kommt zu dem Schluss, dass neue Informationen während des Lernens die Gedächtnisleistung verbessern. 

Belohnungen beim Lernen verbessern das Gedächtnis

Messungen der Hirnaktivität zeigen: Positive Anreize unterstützen das Gehirn

Das hat das junge Forscherteam um Emrah Düzel und Bianca Wittmann von der Uni Magdeburg in einem Experiment erforscht. Als Belohnungsreiz versprachen die Forscher einem Teil der Probanden Geld, wenn sie bei der Präsentation von Bildern eine Aufgabe korrekt lösten. Während des Experiments lagen die Probanden im Kernspintomographen, in dem die Wissenschaftler die Hirnaktivitäten registrierten.

3 Wochen später wurde getestet, wie gut sich die Studenten an die Bilder erinnern konnten. Es stellte sich heraus, dass die mit der Aussicht auf einen monetären Gewinn verbundenen Bilder eher ins detaillierte Langzeitgedächtnis gelangten.

Die Wissenschaftler konnten den Mechanismus dieser Verbesserung aus der Hirnaktivität entschlüsseln. Im Augenblick des Lernens wird durch den Belohnungsanreiz die Dopaminfreisetzung aus dem Mittelhirn aktiviert und dies fördert die Einspeicherung in den Hippocampus, eine Hirnstruktur, die für das Speichermanagement unersetzlich ist.
e-mail
emrah.duezel@med.ovgu.de

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Letzte Änderung: 09.10.2017 - Ansprechpartner: Webmaster
 
 
 
 
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